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Solarthermie, Photovoltaik & Co.

Das Thema erneuerbare Energien bleibt hochaktuell! Mäßig überraschend, hat sich doch herum gesprochen, dass Holzheizung, BHKW, Solarthermie & Co. unabhängiger machen von immer knapper werdenden fossilen Ressourcen, teuren Importen und der Preispolitik großer Konzerne: sie gestatten eine dezentralisierte Energieversorgung, gewissermaßen "vor Ort".

Der wichtigste Vorteil der "Erneuerbaren" liegt allerdings in ihrer Umweltverträglichkeit: sie produzieren kein zusätzliches Kohlendioxid und hinterlassen, im Unterschied zur Risikotechnologie Atomkraft, keine strahlenden Altlasten mit einer im Prinzip unlösbaren Endlagerproblematik.

Über einen Mangel an umweltfreundlichen und nachhaltigen Energien müsste man sich eigentlich nicht beklagen, die Kandidaten sind bekannt und eindeutig identifiziert, um hier nur einige zu nennen: die kinetische Energie des Windes bzw. des Wassers, die nachwachsende Biomasse, die geothermische Energie, die Wärmeenergie der Meere und vor allem,

Die Energie der Sonne

Angesichts klimatisch bedenklicher Emissionen von Treibhausgasen stellt die - aus menschlicher Perspektive - unbegrenzt zur Verfügung stehende Energie der Sonne eine sowohl umweltfreundliche als auch wirtschaftliche Alternative zur atomaren oder fossilen Energiegewinnung dar.

Der natürliche "Brennstoff" Sonnenlicht erschließt enorme Potenziale, nicht nur in sonnenreichen Regionen. Solarthermische- und photovoltaische Anlagen nutzen die Solareinstrahlung direkt, ohne den energieverbrauchenden Umweg über ein anderes Medium.

Solarthermie

Solarthermische Anlagen fangen die Solarstrahlung ein und setzen sie in Wärme um. Diese wird vorwiegend verwendet, um Wasser für den täglichen Bedarf zu erwärmen und/oder zur Unterstützung einer Zentralheizungsanlage. Ein reines Warmwassersystem mit einer Kollektorfläche von 6 m² kann bereits den Trink-/Brauchwasserbedarf eines Einfamilienhauses während der Sommermonate komplett abdecken.

Weniger bekannt ist, dass thermische Solaranlagen auch bei diffusem Licht und tiefen Temperaturen Solarerträge liefern; so dient die Solaranlage im Winter und in den Übergangszeiten der Vorerwärmung des Kaltwassers, der Rest wird zugeheizt. Dabei ersetzt die Anlage nicht nur den Verbrauch der problematischen fossilen Brennstoffe, sie senkt zusätzlich Ihre Kosten für Heizung und Warmwasser.

Photovoltaik

Photovoltaische Anlagen wandeln Strahlungsenergie direkt in elektrische Energie um, indem sie sich den "photovoltaischen Effekt" zunutze machen, der die direkte Umwandlung von Sonnenlicht in elektrischen Strom ermöglicht.

Der so erzeugte Gleichstrom wird über sogenannte Wechselrichter in haushaltsüblichen Wechselstrom transformiert. Man unterscheidet zwischen netzgekoppelten und netzunabhänigen Solaranlagen. Bei netzgekoppelten PV-Systemen kann der erzeugte Solarstrom ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden, für detaillierte Informationen hierzu rufen Sie bitte Solarförderung-PV auf.

Netzunabhängige Kleinanlagen (Inselsysteme) finden bspw. bei der elektrischen Versorgung von Garten- und Wochenendhäusern ihre Anwendung.