Holzheizung | Wasserführende Kamineinsätze & Kaminöfen

Holzheizung und Solarenergie

Erdöl, Erdgas, Braun- oder Steinkohle haben eines gemeinsam. Als endliche Ressourcen schrumpfen sie dahin: jährlich, täglich, stündlich... Sie alle unterliegen demselben, in gewisser Hinsicht "gnadenlosen" Prozess: Sie können nur ab-, niemals aber auf-, geschweige denn angebaut werden.

Rechnerisch lösen sich jede Sekunde weltweit rund 1000 Fässer Öl in Rauch auf. Statistisch verbraucht jeder Deutsche im Laufe seines Lebens 225 Tonnen Braun- und Steinkohle, 116 t Mineralöl, weitere energieintensive Rohstoffe wie Metalle und Mineralien nicht eingerechnet.

Selbst wenn man den Umweltgedanken unberücksichtigt ließe, dürfte klar sein, dass dies "auf Dauer" kein Zustand sein kann. Die Frage nach umweltverträglicheren Formen der Energiegewinnung drängt sich nahezu unvermeidlich auf.

Hieraus ergeben sich grundsätzlich zwei Lösungsansätze:

  • Verbesserung des Primärenergienutzungsgrades, bspw. bei der gleichzeitigen Erzeugung von Wärme und Strom, siehe KWK, Blockheizkraftwerke
  • Forcierte Nutzung nachhaltiger, "erneuerbarer" Energien

Holzheizung und Solarwärme vs. Kohle, Gas, Öl...

Die energetische Nutzung des altbekannten Rohstoffes Holz zur Bereitstellung von Haushaltswärme hat, vor allem in Verbindung mit Solartechnik in den letzten Jahren erhebliche Fortschritte gemacht. Wasserführende Kamineinsätze und Wasserführende Kaminöfen eignen sich bestens zur Kombination mit thermischen Solaranlagen und haben sich zur ernsthaften Konkurrenz von Öl- oder Gasheizungen entwickelt. Nachhaltige Forstwirtschaft und nachwachsende Waldflächen sorgen für eine gleichbleibend hohe Versorgungssicherheit. Die Sonne scheint, um es kurz zu machen, sowieso.

Während die Verfeuerung von Holz nur Kohlenstoffe aus dem aktuellen Kreislauf freisetzt, gibt die Verbrennung fossiler Energieträger Kohlenstoffe frei, die vor Millionen Jahren in der Erde abgelagert worden waren. Dieser zusätzlich frei werdende Kohlenstoff kann nicht wieder in nachwachsendem Wald gebunden werden, er trägt somit zur sprunghaften Anreicherung von Kohlendioxid (und auch anderen Spurengasen) in der Erdatmosphäre bei: Folge ist der viel diskutierte Treibhauseffekt.

Holz aus dem aktuellen Kohlenstoffkreislauf verbrennt garantiert CO2-neutral und kann nur die Menge an Kohlendioxid freisetzen, die der Baum im Laufe seines Wachstums aufgenommen hat.

Ein weiterer Vorteil des "heimischen" und nachhaltigen Rohstoffes Holz sind die kurzen Transportwege: sie verbessern die Ökobilanz.

Im Gegensatz hierzu müssen Erdöl und Erdgas über weite Strecken unter erheblichen Umweltrisiken transportiert, überhaupt erst gefördert werden. Es steht in der Tat zu befürchten, dass die jüngsten Ölkatastrophen (bspw. "Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko 2010) nur die vorläufig letzten Unfälle in einer schon heute viel zu langen Reihe von vergleichbaren Ereignissen darstellen.

Der Energieträger Holz hilft nicht nur Ihre Kosten für Heizung und Warmwasser deutlich zu reduzieren: In einem Einfamilienhaus kann durch Umstellung von Gas auf eine Holz-/Solarlösung der CO2-Austoß um 2,5 Tonnen pro Jahr verringert werden.

Staatliche Förderung von Erneuerbaren Energien | BAFA

Der Einstieg in umwelt- und klimafreundliche Technologien ist leichter als Sie denken. Angesichts derart überzeugender Argumente ist sogar der Staat Feuer und Flamme: Im Rahmen des so genannten Marktanreizprogrammes der Bundesregierung werden Mini-BHKW sowie Holz- und Solarlösungen von Bund, Ländern, u.U. auch von Kommunen gefördert.